Walk and Talk
💡 Ich habe schon oft festgestellt, dass ich Ideen oder Impulse von anderen Menschen sofort umsetzen kann - so als hätte der nächste Tag einfach immer genau die Gelegenheit dazu.
🚶♀️ So erging es mir vor ein paar Wochen: Luisa, so soll sie hier heißen, kam das erste mal zu mir ins Lerncoaching. Das Wetter war gut und so fragte ich sie intuitiv, ob wir ein Stück gehen sollten. Die Idee stieß sofort auf Zustimmung - und so ich landete in meinem ersten Walk and Talk.
Es war eine sehr konzentrierte und doch entspannte Atmosphäre, ich konnte mich unglaublich gut auf meine Coachee einstellen und sie war locker in dem, was sie erzählte.
📵 Ein schöner Nebeneffekt: Wir hatten zufällig beide keine Handys dabei.
📅 Ich erfuhr in diesem Gespräch nicht nur viel über meine Coachee, die mit ihren Thema Lernorganisation zu mir kam. Ich erfuhr auch viel über mich und meinen Coachingprozess.
🤸♀️ Der Impuls, das Lerncoaching in Bewegung zu machen, war schon der erste Schritt auf meine Coachee zu. So stellte ich mich auf sie ein und gab ihrem Bedürfnis nach Bewegung Raum.
📝 Ich mache mir normalerweise bei einem Gespräch gerne Notizen als Gedankenstütze. In einem kurzen Panikmoment fragte ich mich, wie ich nun im Walk und Talk meine Gedanken stütze. Ich erfuhr, dass dieser Walk and Talk mich sehr fokussiert und ich ganz bei meinem Coachee bin, dass die Notizen gar nicht mehr nötig waren.
🎯 So führte ich meine Coachee gut durch den gedanklichen Prozess. Wir machten eine Bestandsaufnahme, guckten auf das Ziel. Ich hörte zu, fragt nach, Luisa war entspannt und offen. Gemeinsam gelang es uns, dass Luisa für sich Ideen entwickelte, die sie für sich umsetzen wollte.
✅ Abschließend gab es noch den Future Pace: Die konkreten ersten Schritte, die Luisa umsetzen wollte. Und einen zweiten Termin.
🕰️ Eine Woche später setzte ich mit Luisa unser Lerncoaching fort. Dieses Mal ging es um die Vorstellung von Zeit. Es war faszinierend zu beobachten, wie meine Coachee die kleine Seitenstraße entlangblickte und die vor ihr liegende Woche in den Blick nahm. Sie fand es anfangs zwar seltsam, dass ich sie immer wieder aufforderte, an bestimmten Zeit-Punkten stehen zu bleiben. Dann ließ sie sich komplett darauf ein. Wir gingen gemeinsam die Straße entlang, blieben stehen, Luisa fühlte in sich hinein.
🔎 Und dann passierte etwas Großartiges und ich lernte wieder viel über mich und mein Coaching: Luisa sagte, sie hätte an alles gedacht und nun würde die Woche machbar sein. Ich forderte sie auf, langsam weiterzugehen und dabei an die vor ihr liegenden Ereignisse zu denken. Nach ein paar Schritten stockte sie, merkte, dass sie etwas Entscheidendes vergessen hatte. Wir gingen zurück, sie besserte nach, machte noch einmal die gedankliche Reise auf der Straße – und dann passte es.
⁉️ Und was habe ich gemacht: Ich war an ihrer Seite, habe mit meiner Ruhe den Prozess begleitet, habe Zuversicht ausgestrahlt, dass Luisa das Richtige für sich finden würde. Und so Luisa und ihren Lernprozess ein gutes Stück vorangebracht.
Dann kamen die Sommerferien und als ich Luisa dann wiedertraf, strahlte sie und erzählte mir, dass sie auf einem guten Weg sei und für sich jetzt eine gute Lernorganisation gefunden hätte.
🎁 Wie wundervoll!
Melde dich, wenn ich einmal bei einem Walk and Talk begleiten für gute Lernerlebnisse begleiten soll.
info@angelika-padel.de
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